Überraschung bei Rado

Die True Square Undigital wirkt wie eine Digitaluhr –erst auf den zweiten Blick gibt sie ihr analoges Ich preis. Für das spannende Aussehen zeichnet das japanische Design-Duo YOY verantwortlich.

Ein Effekt, der es in sich hat: Die Designer nutzten die vertrauten Formen der Segmentanzeige einer Digitaluhr und übertrugen sie ins Analoge auf die segmentartig gestalteten Zeiger der True Square Undigital. Mit weiß leuchtender SuperLumiNova belegt, heben sie sich klar vom puristischen mattschwarzen Zifferblatt ab.

Den passenden Rahmen bildet das gleichfarbige Hightech-Keramikgehäuse mit einer Kantenlänge von 38 mm. Es ist in der innovativen Monobloc-Form mit nur 9,6 Millimetern Höhe extrem flach gehalten. Das Schweizer ETA-Werk C07.611 in seinem Inneren verfügt über eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden. Eine leichte und ausdrucksstarke Uhr, die neuartigste Fertigungstechnologien, modernes Design und Hightech-Keramik vereint.

Spannendes Wechselspiel

Ihr in Tokio ansässiges Design-Studio YOY gründeten Naoki Ono und Yuki Yamamoto vor zehn Jahren. Sie entwerfen Inneneinrichtung, Möbel und Beleuchtung unter dem Motto „Zwischen Raum und Objekt“. Ihre Arbeiten sind zum Beispiel im MoMA in New York zu sehen und wurden mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet.

Nach der Inspiration für das Design der Rado True Square Undigital gefragt, sagten sie: „Eine Vielzahl von Dingen in unserer modernen Welt ist digital geworden, einschließlich Uhren, und wir dachten, wir könnten in diesem Zusammenhang eine neue Ausdrucksform finden, indem wir digitale Gegenstände in die analoge Welt bringen.“

Design mit Augenzwinkern

Über ihre Zusammenarbeit mit der Schweizer Manufaktur Rado sagen die Japaner: „Wir schätzen die Präsenz von Humor in unseren Entwürfen. Die Mitarbeiter von Rado haben unsere Intention sofort verstanden. Sie haben bis zum Ende und sehr detailliert mit uns zusammengearbeitet. Wir sind dankbar, dass wir unsere Idee so zum Leben erwecken konnten.“

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