Prinzessschliff – noch so jung und schon so beliebt

Neue Schliffe brauchen in der Regel Zeit, um sich zu etablieren. Doch der noch relativ junge Prinzessschliff zeigt, dass es auch anders geht. Er hat die Herzen von Diamantliebhaberinnen im Sturm erobert und ist derzeit nach dem Brillantschliff der zweitbeliebteste Diamantschliff.

Der Prinzessschliff, auch häufig als Princess Cut bezeichnet, gehört zu den beliebtesten und komplexesten Diamantschliffen. Beliebt, weil er durch seine eckige Form sehr modern wirkt und gleichzeitig genau wie der Brillantschliff das „Feuer“ eines Diamanten entfacht und ihm eine ausgesprochen hohe Brillanz verleiht. Komplex, weil der Diamant mit einer Vielzahl von Facetten versehen wird – 57 und bis 146 – und eine Mischung aus zwei Schliffarten ist. Er besteht aus dem Kardinalschliff mit einem charakteristischen quadratischen Doppelstern im oberen Teil und dem Fächerschliff im unteren Teil. Eine wahrhaftige Meisterleistung der Edelsteinschleifer.

Entwicklung und Vorzüge des Prinzessschliffs
Die ersten eckigen Schliffvarianten, die als Prinzessschliff bezeichnet wurden, entwickelten Edelsteinschleifer in den 1960er-Jahren, also etwas mehr als 50 Jahre nach der Entwicklung des Brillantschliffs. Danach wurde verfeinert und optimiert, bis Betazel Ambar und Israel Itzkowitz im Jahr 1980 die Variante präsentierten, die heute weitläufig als Prinzessschliff bekannt ist.

Edelsteinschleifer schätzen den Prinzessschliff als handwerkliche Herausforderung und weil er die natürliche Form des Rohdiamanten sehr gut ausnutzt. Dadurch bleibt die ursprüngliche Karatzahl beim Schleifen weitestgehend erhalten. Das kommt dann auch den Kunden zugute, denn durch den geringen Materialverlust sind Diamanten im Prinzessschliff im Vergleich zum Brillantschliff günstiger. Außerdem eignen sich auch Diamanten mit kleinen Einschlüssen für den Prinzessschliff, da das Lichtspiel der Facetten diese kaschiert.

Die Fassung schützt den Stein
Der einzige Wermutstropfen des Prinzessschliffs ist die Stoßempfindlichkeit der Kanten. Die spitzen Ecken wirken zwar sehr eindrucksvoll und sind unerlässlich für das Gesamtergebnis, doch leider können sie leicht abbrechen. Deshalb sollten Diamanten im Prinzessschliff mit einer Fassung versehen werden, die die Kanten schützt. Hier gibt es unterschiedliche Varianten, die entweder nur die Kanten umschließen oder den gesamten Stein umranden.

Diamantschmuck im Prinzessschliff bei Mahlberg
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