Omega: Ganz in Schwarz

In diesem Jahr debütiert die Omega Seamaster Diver 300M erstmals in einem gänzlich schwarzen Keramik-Gehäuse – inklusive Lünette, Heliumventil, Krone und Schließe. Der coole Look wird von einem ebenfalls schwarzen Zifferblatt gekrönt.

Seit ihrem Debüt 1957 ist die Omega Seamaster eine der beliebtesten Taucheruhren. Ihr Erscheinungsbild wurde von einem tiefschwarzen Zifferblatt dominiert, von dem sich die leuchtenden Indizes und großen Zeiger stark kontrastierend abhoben. Ein für jene Zeit technisch ausgeklügeltes Feature war auch die mit einer speziellen Sicherheitsfunktion ausgestattete Taucherlünette, die ein unabsichtliches Verstellen verhinderte.

An diese Vorlagen knüpfte Omega 1993 mit der Seamaster Professional Diver 300M an, die seither in vielen attraktiven Variationen und überraschenden Materialkombinationen vorgestellt wurde. Dieses Jahr zeigt sich die berühmte Taucheruhr nun mit einem komplett schwarzen Keramik-Gehäuse – inklusive Lünette, Heliumauslassventil sowie Krone – und Zifferblatt von der dunklen Seite. Auch das in das 43,5 Millimeter große und bis 300 Meter wasserdichte Gehäuse integrierte Kautschukband ist schwarz, wie auch die Keramik-Dornschließe, die die Uhr sicher am Handgelenk hält. Der Werkstoff bietet viele Vorteile: Keramik ist hypoallergen, leicht, strapazierfähig und langlebig.

Das Keramik-Zifferblatt ist aus einem einzigen Stück gearbeitet, das bedeutet, dass die Indizes und das Marken-Logo nicht aufgesetzt sind, sondern mit einem Laserstrahl herausgearbeitet werden. Dieses präzise Verfahren verleiht den einzelnen Komponenten eine gestochen scharfe, beinahe skulpturhafte Anmutung. Gleiches gilt für das stilprägende Wellendekor, das die maritime Thematik widerspiegelt. Die Zeiger und Indizes tragen eine schwarze PVD-Beschichtung und sind mit anthrazitgrauer Superluminova-Leuchtmasse ausgelegt. Der Clou dabei ist, dass der Minutenzeiger und das Lünetten-Dreieck im Dunkeln grün leuchten, während die anderen Elemente blau lumineszieren. Damit steht der beim Tauchen wichtige Minutenzeiger im Fokus.

Doppelte Zertifizierung: METAS und COSC

Hinter dem transparenten Saphirglasboden arbeitet das Co-Axial Master Chronometer Kaliber 8806 mit einer Gangreserve von 55 Stunden und innovativer Silizium-Unruh-Spiralfeder. Das Omega Master Chronometer Certificate beinhaltet zwei Schweizer Zertifikate: Das Chronometerzertifikat des COSC-Instituts und das METAS-Zertifikat des Eidgenössischen Institut für Metrologie. Neben der Überprüfung der Performance unter alltäglichen Tragebedingungen stellt dieses von Omega mitentwickelte Verfahren die einwandfreie Funktion unter Einwirkung von Magnetfeldern bis zu 15.000 Gauss sicher. Eine weitere Besonderheit ist, dass Kunden die Ergebnisse der Tests ihres persönlichen Zeitmessers über die Zertifikatsnummer online einsehen können.

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