Jaeger LeCoultre – Einmal wenden bitte

Jaeger LeCoultre – Einmal wenden bitte

Die Uhr mit zwei Gesichtern: Die berühmte Reverso aus dem Hause Jaeger-LeCoultre zeigt per Dreh eine ihrer beiden Seiten – und bleibt dabei ihrem klassischen androgynen Look immer treu.

Es war einmal … eine Herausforderung: Die in Indien stationierten Offiziere der British Army waren Anfang der 1930er-Jahre auf der Suche nach einer Uhr, die ihren Polospielen standhalten konnte. Sie musste also besonders robust sein, sollte aber selbstverständlich trotzdem elegant aussehen. Die Schweizer Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre hat die Herausforderung damals angenommen – und mit Bravour gemeistert. Denn die Lösung des Problems löst noch heute wahre Begeisterungsstürme aus: Das Modell Reverso ist und bleibt einfach Kult. Das Gehäuse der Uhr lässt sich nämlich im Handumdrehen wenden. So wird das Zifferblatt wenn nötig verborgen und macht dem robusten Gehäuseboden Platz – keine Chance für Poloschläger, dem Zifferblatt Schäden zuzufügen.

Der Wendemechanismus eröffnet dabei natürlich noch weitere Möglichkeiten, die Jaeger-LeCoultre nicht ungenutzt verstreichen lassen wollte. Heute taucht die Reverso deshalb in vielen möglichen Varianten im Sortiment der Uhrenmarke auf, darunter nicht nur in der klassischen Version, die als zweites Gesicht den – per Gravur individualisierbaren – Gehäuseboden zeigt, sondern auch Modelle mit Steinbesatz oder einer Emaillebeschichtung. Dank eines Uhrwerks, das in der Lage ist, die Anzeigen zweier Zifferblätter zu steuern, können einige Uhren sogar mit einer zweiten Zeitanzeige überzeugen: Perfekt, um zwei Zeitzonen im Blick zu behalten, ohne ständig umrechnen zu müssen.

Trotz (oder gerade wegen?) all der technischen Raffinesse, die in der Reverso steckt, bleibt ihr Design immer schön schlank und von einer zeitlosen Schönheit – die wegen der unterschiedlichen Größen übrigens wirklich jedem Handgelenk hervorragend steht, ganz gleich, ob es sich um das einer Frau oder eines Mannes handelt.