60 Jahre Erwin Sattler

60 Jahre Erwin Sattler

60 Jahre Erwin Sattler, 60 Jahre feinste Uhrenqualität: Die Uhrenmanufaktur feiert das runde Jubiläum mit vier Jubiläumsmodellen – drei große Pendeluhren und eine Armbanduhr gehören zu der Kollektion. Jedes Modell ist auf 60 Exemplare limitiert.

Zeit sei die wichtigste Zutat im Rezept des Lebens, hat Charles Darwin einmal gesagt. Und diesen Ausspruch trauen wir ihm sogar tatsächlich zu: Immerhin spielt die Zeit bei all seinen Forschungen, Erkenntnissen und Theorien eine durchaus gewichtige Rolle. Nun, in gewisser Weise mag er sogar recht gehabt haben. Die Zeit gibt uns schließlich täglich eine bestimmte Struktur – obwohl es durchaus ganz schön ist, sie einfach einmal nicht im Kopf zu haben. Doch selbst dann hat das leise Ticken einer Großuhr im Wohnzimmer ja irgendwie etwas Beruhigendes. Bereits seit nun exakt 60 Jahren beglückt die Uhrenmanufaktur Erwin Sattler uns und die ganze Welt mit ihren wunderbaren Pendeluhren, Standuhren und Tischuhren – und auch Armbanduhren und Taschenuhren werden von dem Uhrenhersteller gefertigt. Bei wem jetzt allerdings Bilder von altmodischen Standuhren im Kopf entstehen, dem sei gesagt, dass die tickenden Meisterwerke alles andere als langweilig, sondern geradezu höchst innovativ sind und sogar beinahe futuristisch anmuten.

Um das 60. Jubiläum standesgemäß zu feiern, hat Erwin Sattler in diesem Jahr eine Jubiläumskollektion vorgestellt: Die Präzisionspendeluhren Opus Perpetual, Aperia II und Opus PM 70 sowie die Armbanduhr Regulateur 1920 sind dabei jeweils auf – dem Anlass entsprechend – 60 Exemplare limitiert. Die Opus Perpetual verdankt ihren Namen übrigens dem Ewigen Kalender, der in ihr steckt – und beeindruckt darüber hinaus mit ihrer Größe (immerhin 150 Zentimeter hoch, 40 Zentimeter breit und 23 Zentimeter tief) sowie mit ihrem tollen Design: Das auf Hochglanz polierte Metallgehäuse wird mit einer Olivenwurzelholzkassette und klarem Mineralglas kombiniert, die gebläuten Stahlzeiger auf dem skelettierten Zifferblatt sind von Hand bombiert. Das kleine, äußerst realistisch wirkende Mondmodell der Mondphasenanzeige ist handbemalt und wird durch zehn funkelnde Brillanten auf dem Sternenhimmel ergänzt. Und da von Brillanten eigentlich kaum jemand jemals genug bekommen kann, hat das Zifferblatt sechs weitere als Indexe dazubekommen.

Ein bisschen kleiner, aber nicht weniger stattlich präsentiert sich die Aperia II: Aus einer mit schwarzem Schleiflack überzogenen Carbonkassette gefertigt, gibt auch diese Pendeluhr dank Mineralglas den Blick in ihr Inneres frei. Das versilberte Zifferblatt ist zudem skelettiert und ebenfalls mit sechs Jubiläums-Indexbrillanten besetzt. Die Opus PM 70 wiederum ist sogar noch ein wenig kompakter und findet so eigentlich überall ihren Platz – und wertet also jede unscheinbare Ecke auf! Ihr schwarz lackiertes Gehäuse ist mit Metallintarsien verziert, während das entspiegelte Mineralglas auch hier den Blick auf Zeiger, Zifferblatt, Pendel und Uhrwerk ungehindert freigibt.

Die Regulateur 1920 macht schließlich die Jubiläumskollektion komplett: Sie präsentiert sich dabei am allerkleinsten – wobei das in der Natur der Sache liegt, wird sie doch als Armbanduhr am Handgelenk getragen und sollte daher möglichst mobil sein. Ihr Gehäuse besteht aus 18 Karat Roségold und beherbergt ein Zifferblatt aus massivem Silber mit gebläuten Zeigern. Neben dem Gehäuse und der Druckfaltenschließe ist auch die Krone aus Roségold gefertigt. Ein Highlight ist auch das Innenleben der Uhr: Hier sitzt mit dem Sattler Kaliber ES06 ein antikes Taschenuhrwerk aus dem Jahr 1920, das im Haus modifiziert worden ist – und den Namen der Uhr erklärt.

Wer übrigens wissen möchte, wie die großen Pendeluhren beim Ticken und Schlagen so klingen, schaut einfach zum Soundcheck bei erwinsattler.com vorbei – dort lassen sich die unterschiedlichen Töne in Ruhe abspielen.