Diamantschliffe, die begeistern

Wir sind echte Diamantexperten. Wir kaufen die Steine an der Börse ein, fertigen eigene Schmuckstücke – und natürlich sind wir auch Spezialisten für die verschiedenen Schliffe von Diamanten, die wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Diamantschmuck aus unserem Haus begeistert mit seinem hochkarätigen Funkeln, exklusivem Design und Steinen bester Qualität. Damit am Ende etwas von so großer Schönheit mit bleibendem Wert steht, müssen vorher Experten am Werk gewesen sein, vom Einkauf der Steine bis zum Anfertigen des Schmucks. Wir haben dafür ausgebildete Mitarbeiter, die seit vielen Jahren bei uns tätig sind. Unsere Diamantgutachter Robert Breitenbach und Christof von Tschirnhaus sind Fachleute in Bezug auf die verschiedenen Schliffe der Steine. Denn während Gewicht, Farbe und Reinheit eines Diamanten von der Natur bestimmt werden, ist der Schliff von der Kunst des Diamantschleifers abhängig. Erst der für den einzelnen Stein perfekte Schliff entfacht sein größtmögliches Leuchten.

Perfekte Kombination: filigrane Diamanten auf massivem Gold

Die Kollektion XO von Jochen Pohl rückt Diamanten in den Mittelpunkt. Mit umwerfend funkelndem Pavébesatz auf voluminösen Ringen kombiniert XO gleich zwei angesagte Schmucktrends: „Bold Rings“ und die „Iced Out“-Optik. Die Ringe aus 18-karätigem Weiß- und Roségold sind mit feinsten Diamanten in filigranen Fassungen besetzt und verschmelzen zu einer harmonischen Komposition. Hier zeigen sich erneut die hohe Handwerkskunst und das starke Trendbewusstsein der Goldschmiede Jochen Pohl. Setzen Sie mit den ästhetischen Hinguckern glitzernde Akzente und feiern Sie ein beeindruckendes Design in höchster Qualität.

Einmalige Naturprodukte

Diamanten entstehen unter extrem hohem Druck bei großer Hitze tief unter der Erde. Zunächst sehen sie eher unspektakulär aus. Rohdiamanten sind trüb und manchmal milchig, ihre Optik reicht von farblos über gelblich bis bräunlich und von der Größe des Steins bleibt nach dem Schleifen nur ein Bruchteil übrig. Die Experten müssen bereits vorher erkennen, welchen Teil des Steins sie zum Strahlen bringen wollen.

Das Feuer entfachen

Um aus den Naturprodukten die hochkarätigen Schmucksteine zu machen, die mit ihrem einzigartigen Glanz begeistern, müssen Facetten in den Rohdiamanten geschliffen werden. Sie brechen das einfallende Licht in allen Farben des Regenbogens und reflektieren es. Dabei gilt: Je genauer der Schliff ausgeführt wird, desto besser spiegelt der Diamant das einfallende Licht und desto brillanter ist sein Glanz. Die Proportionen und Winkel der Facetten müssen dafür optimal auf den jeweiligen Stein angepasst werden. Auch die Schliffgüte selbst wird in verschiedenen Klassen angegeben von „Exzellent“ (außerordentlich brillant, beste Proportionen und Symmetrie, vollkommene Reflektion des Lichtes) über „Sehr gut“ und „Gut“ bis „Mittel“ (etwas weniger Brillanz, Proportionen und Symmetrie mit größeren Abweichungen).
Welche Form der Stein beim Schleifen schließlich erhält, hängt aber nicht nur von der Form des Rohdiamanten ab, sondern auch von seinen Einschlüssen – denn von ihnen sollen möglichst wenige im Endprodukt enthalten sein. Hier ein Überblick über die vier wichtigsten Diamantschliffe und ihre Unterschiede:

Der Brillantschliff

Er ist der bekannteste und beliebteste Diamantschliff mit festen Vorgaben. Ein Brillant ist ein rund geschliffener Diamant mit 57 Facetten, dabei sind 56 von ihnen symmetrisch angeordnet. Dazu kommt im oberen Teil des Steins eine große polierte Fläche, die sogenannte „Tafel“. Im unteren Teil, dem „Pavillon“ läuft der Stein spitz zu. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Schliff entwickelt und optimiert. Er bietet die höchste Brillanz aller Schliffe und das Feuer des Steins ist unübertrefflich.

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Der Tropfenschliff

Eine Abwandlung des Brillantschliffs ist der Tropfenschliff. Die Form der Diamanten erinnert an einen Wassertropfen. Es werden eine Spitze und eine ihr gegenüberliegende rundliche Form geschliffen. Der Schliff beinhaltet 58 Facetten, allerdings gibt es im Gegensatz zum Brillantschliff hier keine verbindlichen Vorgaben zu den Proportionen. Der Diamant kann also breiter oder länger gestaltet werden.

Shutterstock / Ufuk-ZIVANA
Shutterstock / Ufuk-ZIVANA

Entdecken Sie unseren Diamantschmuck mit ganz unterschiedlichen Schliffen

Der Smaragdschliff

Dieser Schliff trägt seinen Namen, weil er ursprünglich vor allem für Smaragde verwendet wurde. Es gibt jedoch auch Diamanten im Smaragdschliff. Er zeichnet sich durch lang gezogene, parallel angeordnete Facetten aus. Vom Brillant- und Tropfenschliff unterscheidet ihn, dass er weniger das Feuer und die Brillanz eines Steins betont als vielmehr seine Reinheit. Er ist achteckig angelegt, mit drei langen, parallel angeordneten Facetten, die in Stufen auf den Mittelteil des Steins, die „Rundiste“, zulaufen. Die Facetten der Unterseite sind identisch angeordnet, laufen jedoch auf eine Kante zu. Der Smaragdschliff kommt nur für besonders reine Diamanten in Betracht, da er selbst kleinste Einschlüsse oder Risse im Stein sichtbar machen würde.

Shutterstock / DiamondGalaxy

Der Prinzessschliff

Der Prinzessschliff ist eine sehr junge Art des Schleifens, sie wurde erst 1965 in Johannesburg von Basil Watermeyer entwickelt. Sie gehört zu den Mischformen zwischen den Brilliant Cuts, den Schliffen wie Brillantschliff und Tropfenschliff, und den Step Cuts wie dem Smaragdschliff. Es handelt sich dabei um eine sehr komplexe Schliffart. Die Grundform ist quadratisch und auf der Oberseite schließen sich rund um die „Tafel“ dreieckige Facetten an, wobei der Übergang zur „Rundiste“ von trapezförmigen, an Treppenstufen erinnernde Facetten gebildet wird. Auf der Unterseite des Diamanten bilden die Facetten einen vierstrahligen Stern, der beim Blick auf den Stein von oben sichtbar ist. Die Anzahl der Facetten kann stark variieren. Üblich sind rund 58, es gibt aber auch Varianten mit bis zu 146 Facetten. Der Schliff bietet großen Gestaltungsfreiraum und kann so Unreinheiten im Stein gut kaschieren.

Shutterstock / Levon Avagyan
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